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Der nigerianische Künstler Ken Nwadiogbu wurde am 19. Februar 2026 im Hotel de Rome feierlich mit dem Young Generation Art Award ausgezeichnet – einem der bedeutendsten Preise für internationale Nachwuchspositionen in der zeitgenössischen Kunst. Verliehen wird die Auszeichnung vom Monopol Magazin in Kooperation mit Degussa Goldhandel.
Ken Nwadiogbu setzte sich in einem hochkarätigen Auswahlverfahren gegen rund 400 Einreichungen durch. Die Jury überzeugte seine künstlerische Qualität ebenso wie die inhaltliche Klarheit seiner Arbeiten, die Themen wie Identität, Migration und gesellschaftliche Wahrnehmung aufgreifen und formal zwischen Hyperrealismus und Abstraktion vermitteln.
Die Bedeutung gezielter Förderung betonte Elke Buhr, Chefredakteurin des Monopol Magazins,
„Talent und gute Werke sind nicht alles. Der Einstieg in eine künstlerische Karriere kann eine große Herausforderung sein. Deshalb ist es großartig, wenn junge Künstlerinnen und Künstler Starthilfe bekommen.“
Vor diesem Hintergrund würdigt die Auszeichnung sowohl die herausragende individuelle Leistung Ken Nwadiogbus als auch eindrucksvoll die Werkstattwoche Lüben in ihrer Rolle als kraftvolles Sprungbrett für exzellente junge Kunst und internationale Nachwuchstalente.
An der Preisverleihung nahmen Ann-Cathrin Knust und Friedo Stellfeldt als Vertreter:innen der Werkstattwoche Lüben teil. Ken Nwadiogbu war 2025 Gastkünstler der Werkstattwoche.
„Dass Ken diesen Preis gewonnen hat, bestätigt die künstlerische Qualität und das Potenzial, das wir bei der Werkstattwoche gezielt fördern möchten. Die Werkstattwoche versteht sich bewusst als Sprungbrett für junge Künstler:innen mit außergewöhnlicher Qualität. Unser Ziel ist es, international Talente sichtbar zu machen, zu stärken und ihnen Räume für Entwicklung und Austausch zu geben – Kens Auszeichnung bestätigt diesen Anspruch eindrucksvoll“, sagt Ann-Cathrin Knust, Head of Art and Program Werkstattwoche
Der Erfolg von Ken Nwadiogbu reiht sich in eine bemerkenswerte Serie von Auszeichnungen ein, die Künstler:innen der Werkstattwoche 2025 in den vergangenen Monaten erhalten haben. Sie unterstreichen die inhaltliche Tiefe, internationale Anschlussfähigkeit und kuratorische Qualität des Programms:
Zahlreiche Künstler:innen der Werkstattwoche 2025 wurden jüngst international geehrt: Damaris Athene erhielt sowohl den Gilbert Bayes Award als auch die Aufnahme in die Royal Society of Sculptors (Cohort 2026) in London. Ein Werk von Valeria Duca wurde von Papst Leo als offizielles Staatsgeschenk der Republik Moldau überreicht und erfuhr damit außergewöhnliche internationale Anerkennung. Celia Renée Meissner wurde mit dem Kissinger Kunstförderpreis 2025 in Deutschland ausgezeichnet, während Bade Fuwa mit dem CLUSTER Photography Artist-in-Residence Prize in London ausgezeichnet wurde.
Diese Erfolge belegen eindrucksvoll die kuratorische Qualität und nachhaltige Wirkung der Werkstattwoche Lüben als Entwicklungsraum für international relevante zeitgenössische Kunst.
„Diese Dichte an Auszeichnungen zeigt, dass bei der Werkstattwoche nicht Zufälle gefördert werden, sondern außergewöhnliche künstlerische Positionen. Wir sehen hier eine Generation von Künstler:innen, die national wie international relevant sind und deren Wege wir ein Stück begleiten durften,“ ergänzt Friedo Stellfeldt, Coordination and Management Werkstattwoche.
Mit der Auszeichnung von Ken Nwadiogbu und den zahlreichen weiteren Ehrungen von Werkstattwoche-Teilnehmer:innen wird deutlich: Die Werkstattwoche Lüben etabliert sich als hochqualitative Plattform für junge zeitgenössische Kunst.
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